Die zunehmende Lebenserwartung des deutschen Volkes bereitet unseren Politikern Kopfschmerzen – vor allem sicherlich wegen der drastisch steigenden Rentenausgaben des Staates. Seine Sparmaßnahme: Rente mit 67 – wodurch ihm zwei Jahre Kosten erspart bleiben, denn länger leben wird man durch die später einsetzende Auszahlung natürlich nicht. Und wenn das nicht genügt, haben wir bald Rente mit 70? Oder mit 75? Vielleicht beschreitet ein totalitäres System der Zukunft ja auch Wege wie im düsteren Science-Fiction „Flucht ins 23. Jahrhundert“ (1976). Dort gehen alle Menschen mit 30 in Rente. Allerdings überleben sie diesen Tag nicht. Den Menschen wird der Tag ihrer Exekution als „Erneuerung“, also Übergang in die Unsterblichkeit, verkauft. Da sie ihr Leben lang durch die staatliche Propaganda indoktriniert werden, glauben die Naivlinge daran. So wie auch wir so manches glauben, was unser Staat uns erzählt. Im Folgenden die ersten 10 Minuten des auf DVD erhältlichen Films mit der frenetisch gefeierten „Erneuerung“ im futuristisch-esoterischen Kolosseum.


































2 Antworten bis hierher ↓
Phoenix // 4. Juli 2009 um 17:20
An der Stelle darf nat. ein Verweis auf „Soylent Green“ mit Charlton Heston nicht fehlen.
Hintergrund ist ähnlich, jedoch werden die Alten anderweitig einer weitergehenden Verwertung zugeführt.
@Politikredakteur:
Hatte euch die Woch (30.6.) per Mail kontaktiert – bin ich im SPAM-Ordner gelandet?
Meister Herrmann // 4. Juli 2009 um 20:43
Ich hätte für mich lieber ein Ende, wie im Film : Soylent Green (Jahr 2022…. die überleben wollen)
Ein schöner Tod, zur selbstbestimmten Zeit.