
James von Brunn in den 80er Jahren
Ein obskures Verbrechen geistert derzeit durch die zentralen Nachrichtennetze. Ein 88-jähriger Amerikaner soll gestern bewaffnet in das Holocaust-Museum in Washington eingedrungen und dort um sich geschossen haben. An den Folgen der Verletzungen soll heute ein Wachmann gestorben sein. Der Schütze gelte als „Rassist“ und „Neonazi“, der im Internet gegen Schwarze und Juden hetze, behaupten die Mainstreammedien. Empörungsbekundungen lassen bei diesem symbolträchtigen Vorgang nicht lang auf sich warten: Präsident Barack Obama sprach von einer abscheulichen Tat.
Befasst man sich näher mit dem Fall, stellt sich wieder einmal alles vollkommen anders da als von unserer gleichgeschalteten Presse in die Welt gesetzt. Der vorgebliche Täter, um den es sich dreht, ist James von Brunn, Nachfahre deutsch-österreichischer Emigranten aus dem 19. Jahrhundert, und Sohn aus einer patriotischen amerikanischen Südstaatenfamilie. Er ist ein massiver Kritiker Barack Obamas und des Federal Reserve Systems.
Wesentlicher Trick unserer gleichförmigen und durch internationale Nachrichtendienste mit tendenziösen Meldungen manipulierten Presse, ist vor allem das Weglassen von Informationen. Mit einem Minimum an Inhalt lassen sich Ereignisse bequem in das beabsichtigte schwarz-weiße Propagandakorsett zwängen. Setzen wir uns daher lieber selbst etwas näher mit James von Brunn auseinander, um der Wahrheit etwas näher zu kommen.
Wer ist James von Brunn?
James von Brunn wurde 1920 in St. Louis, Missouri, geboren. Seine Vorfahren sind deutsch-österreichischer Abstammung und emigrierten 1845 nach Amerika. Sein Vater, Elmer, kann als amerikanischer Patriot bezeichnet werden. Er war Betriebsleiter eines Stahlwerkes und war während des 2. Weltkriegs in der Rüstungsindustrie tätig, wo er an der Konstruktion von Geschützen mitwirkte. James von Brunns Mutter, Hope Wenneker von Brunn, war Lehrerin, Architektin und Pianistin.
James von Brunn ist ein massiver Kritiker der Institution des Federal Reserve Systems, der teilprivaten Zentral- und Notenbank der Vereinigten Staaten. Er ist der Ansicht, daß das dortige Machtkonglomerat nicht nur Amerika, sondern den ganzen Globus mehr oder weniger eisern mit seinen Dollars im Griff hält. Mit dieser Meinung steht von Brunn keineswegs allein da. Im Gegenteil: Immer mehr Stimmen werden laut und immer mehr Bücher werden veröffentlicht, welche die ebenso machtvolle wie schädliche Fed schwer unter Beschuß nehmen. So wie Autor G. Edward Griffin in seinem Buch „Die Kreatur von Jekyll Island“. In der Einleitung heißt es:
Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen – eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren.
Man kann objektiv feststellen, daß es zahlreiche Gründe gibt, mit der Fed massiv auf Kriegsfuß zu stehen.
James von Brunn wird von den Medien als „Antisemit“ bezeichnet. Dazu muss gesagt werden, dass der Begriff des so genannten Antisemitismus (per Definition: Vorbehalte gegen semitische Völker, dazu gehören neben israelischen auch arabische Volksgruppen) längst entfremdet, aufgeweicht und als politische Waffe eingesetzt wird. Es gilt inzwischen so vieles als antisemitisch. So auch, den Staat Israel zu kritisieren, oder z. B. die Federal Reserve, weil die nämlich angeblich im Besitz von Menschen jüdischer Herkunft sein soll. Eine Institution zu kritisieren, deren Besitzer – oder Vorfahren – Juden sind, gilt gemäß Sprachgebrauch nämlich frecherweise auch als irgendwie antisemitisch. Man kann also beim Begriff „Antisemitismus“ eine massive Unsachlichkeit feststellen, die wohl auch beabsichtigt ist.
Nun ging bei James von Brunn der – für manche sehr gut nachvollziehbare – Ärger über die Federal Reserve allerdings so weit, daß er am 7. Dezember 1981 – auf den Tag 40 Jahre nach dem Angriff japanischer Fluggeschwader auf Pearl Harbor – zur Waffe griff. Geschossen hat er damit nicht, sondern er wollte Geiseln nehmen. Von Brunn stürmte nämlich mit einer abgesägten Schrotflinte in das Gebäude der Fed, um die, wie er später sagte, „verräterischen“ Mitglieder des Federal Reserve Board of Governors zu verhaften.
Verhaftet wurde später allerdings er selbst. Obgleich bei dem Akt niemand zu Schaden kam, wurde der 62 Jahre alte, nicht vorbestrafte Mann zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
Etwa 20 Jahre nach seiner Freilassung soll dieser mittlerweile 88 Jahre alte Greis nun also gestern das Holocaust-Museum gestürmt, und dort einen Wachmann erschossen haben. Ein Amoklauf, für den es übrigens wieder einmal keinen klaren Zeugen zu geben scheint. Die Beschreibung des Tatablaufs und die Verdachtsmomente, die auf den alten Mann fallen, klingen ähnlich nebulös wie im Fall des so genannten Amoklaufs von Winnenden.
Hier ein Kurzbericht der Nachrichtenagentur Reuters:
Nach seiner Freilassung 1987 war und blieb James von Brunn unbequem. Er schrieb Bücher, in denen er unter anderem internationalen Finanzkartellen eine Mitschuld am 1. Weltkrieg gab, betrieb privat eine politische Internetseite und versendete e-Mails, die vielen Entscheidungsträgern nicht gefallen haben werden.
Unter anderem stellte von Brunn sehr unbequeme Fragen zur Herkunft und zum Lebenslauf von US-Präsident Barack Obama. So warf er die Frage auf, ob denn Obama wirklich gebürtiger Amerikaner sei – eine Voraussetzung, um laut amerikanischem Gesetz Präsident werden zu dürfen (was demzufolge z. B. Gouverneur Arnold Schwarzenegger auf Lebenszeit als Präsidentschaftskandidat aussschließt, weil er in Österreich geboren ist) – und eine Sache, die tatsächlich nicht vollkommen geklärt ist, und auch Buchautoren wie unter anderem Webster Griffin Tarpley zu kritischen Fragen bewegen. Skeptiker glauben, Obamas Geburtsurkunde sei eine Fälschung und er sei in Wahrheit in Kenia zur Welt gekommen. Daß dies keineswegs aus der Luft gegriffen ist, zeigt, daß in dieser Frage seit über einem Jahr der Anwalt Philip Berg juristisch gegen Obama vorzugehen versucht, was allerdings ein Kampf gegen Windmühlen ist – und das, obwohl Berg anfänglich sogar Rückendeckung durch die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bekommen haben soll.

Der Finne Henrik Holappa: Wegen politischer Unkorrektheit in den USA in Haft
Ebenfalls hoch interessant: James von Brunn unterstützt den seit März in den USA inhaftierten Finnen Henrik Holappa. Der hatte eigentlich in Amerika Asyl gesucht, weil er laut eigenen Angaben in Finnland politisch verfolgt worden sei. Und zwar aufgrund seiner politisch unkorrekten öffentlichen Äußerungen bezüglich des zunehmenden Phänomens der Massenvergewaltigung von finnischen Frauen, begangen durch arabische Zuwanderer. Von diesen Verbrechen, die offenbar vor allem in skandinavischen Ländern, aber nicht nur dort, begangen werden, wurde bereits vielfach im Internet berichtet, unter anderem auf Kopp und Politically Incorrect.
Diese offenkundigen Verbrechen hatte also Holappa in seiner Heimat Finnland angeprangert, war dafür aus seiner Heimat verjagt und am 9. März von einer Anti-Terror-Einheit in den USA verhaftet und inhaftiert worden. Ein überaus dubioser politischer Vorgang. Und James von Brunn hatte auf seiner Netzseite Holappa seine Solidarität ausgesprochen.
Wie man sieht, erscheint James von Brunn, der übrigens auch als Zeichner tätig ist, bei genauerer Betrachtung in einem gänzlich anderen Licht. Nämlich weniger als „Rassist“ und „Antisemit“, denn als unbequemer und intelligenter Systemkritiker.
Diese Erkenntnis ist nur ein weiterer klarer Beweis dafür, daß unseren gleichgeschalteten Medien kein einziges Wort mehr geglaubt werden darf. Vor allem, weil Hintergrundinformationen wie die oben aufgelisteten, allesamt frei zugänglich im Internet vorliegen. Die jedoch will der Mainstream gezielt nicht nutzen. Ihm geht es nicht um Information, sondern um Propaganda.







































11 Antworten bis hierher ↓
politikredakteur // 11. Juni 2009 um 13:34
Die Bildzeitung schreibt, James von Brunn sei 1981 lediglich „aus Wut über hohe Zinssätze“ in die Federal Reserve eingedrungen. Bei derart primitiver Volksverblödung und dreister Lügenverbreitung bleibt einem einfach nur die Spucke weg.
MHM // 11. Juni 2009 um 15:00
infowars.com hat auch einen Artikel über den Herren. http://www.infowars.com/glenn-becks-outrageous-lie-racist-von-brunn-is-hero-of-911-truthers/?
politikredakteur // 11. Juni 2009 um 16:48
@MHM
Den Zusammenhang von Jones’ Überschrift und seinem Artikel habe ich nicht verstanden. Herr von Brunn kommt im Artikel gar nicht vor.
Platon // 11. Juni 2009 um 20:51
@politikredaktion
Man muß das Video anschauen.
Der Moderator (?) Glenn Beck einer US Fernseh-Show reitet eine primitiv pauschale Attacke gegen die 9/11 Truther – bringt sie in Zusammenhang mit „Leuten, die unser Land zerstören wollen, wie Al-Quida – und man weiß ja, daß diese Leute mit allen Leuten zusammenarbeiten, die AUCH unser Land zerstören wollen“ – und in diesem Zusammenhang wird dann James von Brunn -mit Bild – eingeschoben, der sich offenbar eine zeitlang für 9/11 interessiert hatte.
Schlagzeile „James von Brunn – Held der Truther“.
Also : Seniler, durchgeknallter Nazi hilft, die 9/11 Truther zu diskriminieren.
Interessant : auf PI läuft auch ein thread zu von Brunn – und hier ist er von Anfang an als verrückter Nazi einkategorisiert – und von seiner
Gegnerschaft zum US Fed System kommt kein Wörtchen durch.
Hier sieht man einmal sehr krass den Unterschied zwischen PI und Deutschlandpolitik !
Die line of fire ist vermuteter, befürchteter, möglicher Antisemitismus – und mir wird unheimlich zumute, wenn ich sehe, mit welch geräuschloser Eile dort die Dinge sortiert und zum Verschwinden gebracht werden !!
politikredakteur // 11. Juni 2009 um 21:28
@Platon
Das hatte ich erwartet. Wenn eine Meldung in das Klischee von PI-News passt, schenken sie auf einmal wieder dem Mainstream vollen Glauben. So wie auch bei den 9/11-Attentaten. PI ist letztlich sehr primitiv gestrickt. Aber wohl deshalb auch so erfolgreich. Einfache Feindbilder, da muss man nicht lange mitüberlegen. Das mit der US-Fed kann PI nicht bringen, weil ja dann der Verdacht im Raum stehen würde, das wäre „antisemitisch“. Was natürlich lächerlich ist. Denn es ist schließlich nicht das Problem der Kritiker, daß die Lumpen in der Fed möglicherweise jüdische Vorfahren haben. Wären ihre Vorfahren Finnen oder Chilenen, würde sich der Kern der Kritik in keinster Weise ändern.
Bei uns ist die Welt multipolar und komplex. Manche haben da vielleicht sogar Probleme, gedanklich Schritt zu halten. Das ist aber dann nicht zu ändern. Denn die Freiheit des deutschen Volkes kennt viele Feinde, und ganz sicher nicht nur den Islam.
Platon // 11. Juni 2009 um 21:45
@politikredakteur
PI ist quantitativ erfolgreich – und phasenweise durchaus auch qualitativ erfolgreich.
Zu manchen Jahreszeiten brachte mir der Diskurs dort Sternstunden der Erkenntnis, der Heiterkeit – aber auch des ungläubigen Entsetzens.
Letzteres, als einmal ein ganze Meute von Kommentatoren in einer Art Lynch – Kampagne über mich herfiel – natürlich anläßlich 9/11.
Da beschrieb dann einer, wie sich die Menschen
aus dem Gebäude stürzten und er schrieb dazu
“ siehst Du, der da ganz oben, das bist Du, und wenn du fertig bist mit Dich da runterstürzen können wir weitermachen !“
Seitdem gibt es für mich dort nur eisige Ignoranz und karge Einwortantworten wie gelegentlich mal“genau“ oder „treffend“.
Erfolgreich oder nicht, die US- und Israelorientierung bei PI wird auch im Bekanntenkreis als auffällig bis störend empfunden – und ich frage mich bis heute, ob da nur ein bewußtes Ordnungsprinzip dahintersteckt – um die Anzahl der Meinungskonflikte zu limitieren – oder – etwas anderes.
politikredakteur // 11. Juni 2009 um 21:50
@Platon
Auf jeden Fall ist PI die beste pro-israelische Werbekampagne, die es je in Deutschland gab. Mehr für das positive Ansehen der Juden hatte in Deutschland nur Hans-Joachim Rosenthal aus Dalli/Dalli getan!
politikredakteur // 12. Juni 2009 um 16:52
James von Brunn hat ein Buch geschrieben namens „Kill the best gentiles!“. Man findet Ausschnitte im Netz per Google.
baba // 12. Juni 2009 um 20:41
kritik is nu mal nicht beliebt bei den Machern und Usern des kranken Papiergeldes…und wenn dann daraus auch noch Wahrheit hervorschaut…dann bekommen sie Angst und Produzieren Feindbilder und Padaemien und Kinderpornostopschilder und haste nicht gesehen.
Robert M. // 13. Juni 2009 um 02:18
Das war doch nur eine Frage der Zeit das Killerspiele auch auf andere Altersgruppen übergreifen…
Obama unterwirft Finanzwelt der Fed « DEUTSCHLANDPOLITIK // 18. Juni 2009 um 17:03
[...] Kopp-Verlag: G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island Deutschlandpolitik: Der 88-jährige Amokläufer und die Federal Reserve [...]