
DVU-Vorsitzender Matthias Faust
„Was hier von Linken und Grünen unternommen wird, das ist die pauschale Verurteilung einer ganzen Generation.“
„Die Logik der linken Selbsthasser, in einem ‘verbrecherischen Vernichtungskrieg’ könne kein Landesverrat verübt werden, ist absurd und menschenverachtend. Hoch- und Landesverrat ist nicht vom politischen System abhängig. Millionen von deutschen Soldaten haben nicht nur tapfer gekämpft, sondern sie haben sich auch an die Regeln eines Kriegs gehalten, den sie nicht zu verantworten hatten. Es gab mit Sicherheit bei der deutschen Militärgerichtsbarkeit Fehlurteile und Verletzungen von Menschenrechten. Wer sieht, wozu heute Menschen im tiefsten Frieden in Guantanamo fähig sind, kann sich vorstellen, was unter der Belastung des Krieges möglich war. Diese Fälle sind aber einzeln zu prüfen und zu beurteilen; keinesfalls pauschal.
Es ist im übrigen interessant, dass die frechen Urteile gegen die Angehörigen der Deutschen Wehrmacht gerade von jenen kommen, die weder zeitlich noch inhaltlich auch nur ansatzweise Berührungsflächen mit dem Gegenstand ihres Hasses haben. Ich möchte nur an einen Beitrag des britischen Militärhistorikers Liddel Hart erinnern, der in der Times vom 22. September 1951 festhielt: ‘Wenn man anlässlich von Besuchen in Westeuropa die Menschen nach ihren Erfahrungen während der deutschen Besatzung fragte, hörte man immer wieder, dass das Nazi-Regime verhasst gewesen sei, das Verhalten der deutschen Armee aber sehr korrekt’. Der französische De-Gaulle-Biograph Brian Crozier attestierte den deutschen Truppen, besonders korrekt gewesen zu sein. Gleiches hörte man vom US-Amerikaner Robert Murphy, Botschafter seines Landes und rechte Hand von US-General Lucius Clay.
Aber Grüne und Linke wissen es natürlich besser.“


































1 Antwort bis hierher ↓
Peter // 28. Mai 2009 um 21:04
Na, hier geht’s, wie mir scheint, um zwei Paar Stiefel.
Natürlich ist es hanebüchener Blödsinn, Angehörige der ehemaligen Deutschen Wehrmacht pauschal als Verbrecher hinzustellen. Das liegt so klar auf der Hand, dass man nicht mal mit dem Finger auf Guantanamo zeigen muss.
Ganz anders sieht das meiner Meiung nach mit dem Widerstand aus, der in der Diktatur geleistet worden ist. Ich wundere mich hier, dass Begriffe wie „Hochverrat“ oder „Landesverrat“ anscheinend zu oft nach Kriterien der nationalsozialistischen Gesetzgebung definiert werden.