DEUTSCHLANDPOLITIK

Freimaurer Horst Köhler erneut zum Bundespräsidenten gewählt

23. Mai 2009 · 11 Kommentare

Der amtierende Bundespräsident Horst Köhler ist bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt worden und bleibt damit fünf weitere Jahre Staatsoberhaupt der Bundesrepublik. Mit 613 von 1223 abgegebenen Stimmen erreichte Köhler in der Bundesversammlung in Berlin allerdings nur denkbar knapp die absolute Mehrheit. Die Wahl Horst Köhlers rief breite Zustimmung hervor, selbst bei rechtsdemokratischen Kräften, da Köhler als jemand gelten soll, dem Deutschlands Zukunft am Herzen liege. So soll selbst der hoch famose und deutsch-patriotische Politiker Henry Nitzsche für Köhler gestimmt, und damit zu dessen knappen Wahlsieg bereits im ersten Durchgang nachhaltig beigetragen haben.

Die Begeisterung über Köhlers (voraussehbaren) Wahlsieg hält sich bei Deutschlandpolitik dennoch stark in Grenzen. Ganz offensichtlich ist kaum jemandem klar, wen sich die BRD hier in Wahrheit als Staatsoberhaupt gewählt haben könnte.

Die Jubelanhänger von Bundespräsident Horst Köhler scheinen vollkommen vergessen zu haben, dass Köhler nicht nur ehemaliger Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds ist, eine der vielen Spielarten und Seitenarmen des globalistischen Bankentums. Aus dieser Funktion spricht nicht wirklich Patriotismus für sein Geburtsland (welches nebenbei bemerkt eigentlich Polen ist). Viel wichtiger: Köhler hat noch im Oktober 2008 den Vertrag von Lissabon inhaltlich gebilligt und damit ein Signal für die EU-Reform gesetzt. Und das, trotz laufender Verfassungsklagen. Köhler hatte klar zu verstehen gegeben, dass er beabsichtigt, seine abschließende Unterschrift unter die Ratifikationsurkunde zu leisten, und zwar nach dem Urteil aus Karlsruhe, welches noch in diesem Sommer erwartet wird.

Die FAZ berichtete:

Der Bundespräsident habe das Vertragswerk am Mittwoch „nach intensiver Prüfung ausgefertigt“, sagte sein Sprecher Martin Kothé in Berlin der Deutschen Presse-Agentur dpa. Köhlers Sprecher sagte, der Bundespräsident habe bei der rechtlichen Prüfung des Vertrags „keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken“ gehabt, die ihn an der Ausfertigung gehindert hätten. Der EU-Reformvertrag war von Bundestag und Bundesrat mit verfassungsändernden Mehrheiten verabschiedet worden.

Köhlers inhaltliche Billigung der Texte nach mehrmonatiger Prüfung gilt als politisches Signal dafür, dass auch das deutsche Staatsoberhaupt zur Reform der EU steht. Zuletzt hatte sich Köhler bei den Feiern zur deutschen Einheit am 3. Oktober in Hamburg für eine deutsche Führungsrolle bei der weiteren Integration der EU ausgesprochen. Seit der Volksabstimmung in Irland gegen den Lissabon- Vertrag liegt der Reformprozess auf Eis. […]

Die Abgeordneten Peter Gauweiler (CSU) und Diether Dehm (Linke) hatten Verfassungsbeschwerden und Organklagen gegen den Vertrag eingereicht. Die Linksfraktion erhob ebenfalls Organ-Klage. Die Kläger sehen die Rechte der Abgeordneten mit der EU-Reform beschnitten und halten den gesamten Vertrag für verfassungswidrig. Wegen der beantragten einstweiligen Verfügungen hatte Köhler auf Bitten des Karlsruher Gerichts mitgeteilt, dass er vor einem Urteil die Ratifikationsurkunde des Vertrags nicht unterzeichnen werde. Ratifiziert und damit völkerrechtlich gültig wird ein internationaler Vertrag erst, wenn er vom Bundespräsidenten unterzeichnet und anschließend an einem international vereinbarten Ort hinterlegt wird. Im Falle des EU-Vertrags von Lissabon ist das Rom.

Mit anderen Worten: Horst Köhler steht Gewehr bei Fuß, um das Vertragswerk zur endgültigen Entmachtung Deutschlands zu ratifizieren, sobald es das (lästige) Bundesverfassungsgericht und die Klagen der CSU und der Linkspartei überwunden hat. Auch ein öffentlicher Aufruf des Journalisten Gerhard Wisnewski, der noch im Juni 2008 tausende Leser anregte, sich an einem Bittschreiben an Horst Köhler zu beteiligen, scheint die Eliten nicht wirklich beeindruckt zu haben.

Daß dieser Präsident das aufrichtige Wohl Deutschlands im Sinn hat, muss stark bezweifelt werden.

Allerdings gibt es im Umfeld von Köhler noch ganz andere Irritationen. So hat Bundespräsident Köhler erst im Januar ein klares Bekenntnis zur Freimaurerei abgelegt, als er die so genannten Freimaurer-Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland empfing:

„Die Freimaurerei hat einen festen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft.“ Mit diesem klaren Bekenntnis zur Freimaurerei fasste Bundespräsident Horst Köhler sein persönliches Gespräch mit den deutschen Großmeistern zusammen.

Soll ein zentrales Freimaurerzeichen sein: Die Pyramide auf dem Eindollarschein mit dem allsehenden Auge

Soll ein zentrales Freimaurerzeichen sein: Die Pyramide auf dem Eindollarschein mit dem allsehenden Auge

Nun sind die Erklärungen und Sichtweisen rund um die Jahrhunderte alte Institution der Freimaurer sehr unterschiedlich. Einige behaupten, es sei einfach ein nostalgischer und freundlicher Altherrenklub, der sich bei Scotch und Zigarren am Kamin trifft, und seine nächste gutmenschliche Tat bespricht. Andere sehen diesen geheimnisvollen Verein, der sich einer ganzen Palette ominöser Symbole und Geheimzeichen bedienen und diese auch subtil in der Öffentlichkeit verwenden soll [Beispiel, ab Seite 2], deutlich weniger positiv. Nach Ansicht der Kritiker gehen aus den Reihen der globalen Freimaurer die Kräfte hervor, die intensiv an der Etablierung einer so genannten Neuen Weltordnung arbeiten – und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Das Freimaurertum funktioniere dabei Hand in Hand mit der Institution der Bilderberger.

v.l.: Nobelpreisgewinner und Präsident der Rockefeller Universität in New York, Dr. Paul Nurse, Bundespräsident Horst Köhler, seine Ehefrau Eva Luise, zweiter Nobelpreisgewinner Dr. Günter Blobel. Die vier posierten im Büro von Nurse in der Rockefeller Universität in New York am 29.11.2006. David Rockefeller, Gründer der Stiftung, ist der oberste Bilderberger.

v.l.: Nobelpreisgewinner und Präsident der Rockefeller Universität in New York, Dr. Paul Nurse, Bundespräsident Horst Köhler, seine Ehefrau Eva Luise, Nobelpreisgewinner Dr. Günter Blobel. Die vier posieren im Büro von Nurse in der Rockefeller Universität in New York am 29.11.2006. David Rockefeller, Gründer der Stiftung, ist der oberste Bilderberger.

Neben Horst Köhler sollen diverse europäische und amerikanische Regierungsmitglieder Freimaurerlogen angehören, wußte zum Beispiel Guido Grandt auf der Netzseite des Kopp-Verlages zu enthüllen.

Dieser Ansicht ist auch der Waldorflehrer und Buchautor Herwig Duschek, der sich dem Thema Freimaurerei in der Politik besonders intensiv gewidmet hat. Und er präsentiert in Teil 7 seiner mittlerweile mehrere hundert Seiten umfassenden Ausarbeitung zu den Zeitereignissen und Attentaten u. a. von Winnenden, Eislingen und Apeldoorn, ein Foto von Köhler, welches sehr irritiert.

Das Bild entstammt der Titelseite der Stuttgarter Nachrichten vom 22. März 2009. Es zeigt Horst Köhler bei der kirchlichen Andacht für die Opfer des Amoklaufes von Winnenden. Er macht eine sonderbare Handbewegung und blickt dabei in die Kamera.

Laut Herwig Duschek ist diese Handbewegung ein freimaurerisches Logenzeichen und bedeutet „Wir haben die Hand im Spiel“.

Und was eigentlich wollen uns die Stuttgarter Nachrichten mit diesem gruseligen Schnappschuss sagen?

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Kategorien: Neue Weltordnung · Politik
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11 Antworten bis hierher ↓

  • Antiislamist // 23. Mai 2009 um 19:04

    Das Foto sieht in der Tat nach einer bewussten Aktion aus und nicht nach einer zufälligen Handbewegung…
    Interessant.

  • Volker // 23. Mai 2009 um 20:37

    Winneden war nur dazu gedacht das Zentralregister für Waffen zu installieren. Das wird später noch gebraucht, um die deutsche Bevölkerung komplett und schnell zu entwaffnen, wenn hier im Zuge der Weltwirtschaftskrise die Revolten, die Plünderungen und der Bürgerkrieg losgeht. Liebe Schützen (ich bin auch einer), freut euch schon mal. Erst kommt die Polizei und holt eure Waffen-danach kommen plündernde Moslem- und Anarchomobs.

  • Platon // 23. Mai 2009 um 22:58

    KÖHLER – EINER VON „IHNEN“ ?

    Von der IWF Vergangenheit hatte ich schon gehört. Das Bekenntnis zur Freimaurerei ist neu -
    nächster silberner Apfel der Wahrheit dafür
    an DP ! Wirklich schlimm aber ist seine inhaltliche Übereinstimmung mit dem Vertrag, ich hatte bisher gehofft, daß das BVerfG nur ein
    Vorwand wäre, um das eigene Zögern zu überdecken. Hinter den Kulissen arbeitet die SPD intensiv daran, die Zusammensetzung des BVerfG zu verändern – und die CDU hat hier einen Rückschlag hinnehmen müssen – angeblich
    den Termin verpaßt, rechtzeitig einen Gegenkandidaten für den Posten des Vorsitzenden zu benennen.
    Auf diese Sache mit DEN VERPASSSTEN FRISTEN für alles mögliche sollten die Volksreporter ihr Augenmerk richten, mir scheint daß sich diese Sachen auffällig häufen,
    wenn es um konservative Mehrheiten, Kandidaten, Entwürfe usw. geht !!!
    Möglicherweise ist schon längst bekannt, in welcher Besetzung das BVerfg DIESES Urteil bearbeiten wird – und Köhlers Warten auf ein „korrektes“ Urteil somit meisterhafte Tarnung !

  • Horst Kügler // 24. Mai 2009 um 14:41

    Ob die Richter am BVerfG dem Lissabon-Vertrag und damit ihrer Entmachtung zustimmen, kann bzw. will ich mir unter den obwaltenden Schwierigkeiten nicht vorstellen.
    Aber vor Gericht und hoher See…

  • Andre // 24. Mai 2009 um 17:16

    Köhler ist in Angesicht der anderen Kandidaten allenfalls das Kleinere Übel!
    Ich würde mir eine Volkswahl des Bundespräsidenten wünschen!
    Ich wünschte mir einen Präsidenten der keine Apesementpolitik gegenüber Linksfaschisten und Moslems betribt sondern einen der Klartext redet!

    Eine Erstklassige Analyse des Islam siehe:

    Fjordman: Warum mögen Muslime Hitler, aber nicht Mozart?

    Gruß Andre

  • Platon // 24. Mai 2009 um 22:51

    Interessant wäre es, Aktuelles über die zukünftige Zusammensetzung des BVerfG zu erfahren – welche Partei den Vorsitzenden stellt -
    und AB WANN diese Änderungen wirksam werden.

  • antifo // 25. Mai 2009 um 15:03

    Freimauerer arbeiten seit jeher daran, die bestehende Ordnung zu zersetzten, um eine nicht näher definierbare neue, „bessere“ Ordnung zu errichten. Wie das funktioniert kann man sich an den allgemeinen Menschenrechten ansehen. Dreh- und Angelpunkt darin sind die Schlüsselkonzepte “gerechte Moral” (Art. 29 Abs. 2) und “Menschenwürde” (Art. 1), von denen kein Mensch wirklich sagen kann, was sie bedeuten. Je nachdem wie man sie mit Inhalt füllt kommen völlig unterschiedliche Lesarten der allg. MR heraus. Es handelt sich also quasi um algebraische Platzhalter:
    http://antifo.wordpress.com/2009/04/07/mathematik-und-evangelium/

  • Shlomo Berüger // 21. Juni 2009 um 00:41

    Es ist eine Schande, dass dieser Verräter nochmals für fünf Jahre zum BP manipuliert wurde. Ein übeler Strolch, der gegen deutsche Interessen arbeitet.

  • Europa blickt nach Karlsruhe « DEUTSCHLANDPOLITIK // 30. Juni 2009 um 02:42

    [...] die staatliche Souveränität Deutschlands dadurch zu stark eingeschränkt wird. Bundespräsident Horst Köhler hatte seine Unterschrift unter den Vertrag, der Anfang 2010 in Kraft treten soll, bis zur [...]

  • xanderson // 15. August 2009 um 03:43

    scheisse … Horst … Das muss mir entgangen sein.

  • Köhler unterzeichnet Gesetze für Lissabonvertrag « DEUTSCHLANDPOLITIK // 23. September 2009 um 19:23

    [...] nicht anders zu erwarten hat Bundespräsident Horst Köhler heute vormittag die Begleitgesetze zur Umsetzung des [...]

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